Cäcilianer-Taler statt Himmelskronen
Närrische Währungen beim 25-jährigen
Fastnachtsjubiläum
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Heusenstamm (hm) - Ein nicht unerhebliches Motiv für den Bau des Pfarrheims war vor 25
Jahren der Wunsch der Cäcilianer, ihre Fastnachtsitzungen im eigenen Haus
feiern zu können. Entsprechend hieß das Motto der Fastnachtsitzungen im Jubiläumsjahr:
Es steht seit 25 Jahren das Haus der Cäcilianer Narren.
Grund genug, als Schlussnummer eine gelungene Revue durch 25 Jahre Pfarreifastnacht zu
präsentieren. Sabine Tscherney und Sabine Röben-Fuhr holten als Wirtinnen vom
Blauen Bock die fastnachtlichen Höhepunkte aus zweieinhalb Jahrzehnten auf
die Bühne. Da durfte weder der Bürgermeister noch Dieter Ludwig, der 18 Jahre in St.
Cäcilia als Pfarrer regiert hat, mit seinen in die Jahre gekommenen
Minis fehlen. Doch bevor es soweit war, wurde unter Leitung des
Sitzungspräsidenten Ewald Schreiner ein wahres Feuerwerk der Narretei abgebrannt.
Christiane Blumenberg glossierte zu Beginn der Sitzung mit viel schauspielerischem Talent
als Laudatine die 25 Jahre Parreheim. Sie kam auf sechs Pfarrer,
die St. Cäcilia in dieser Zeit gesehen hat - das, Parrersche Amberger, das
zu schad für diese Welt gewesen sei, eingeschlossen. Jetzt gibt es in St.
Cäcilia zudem einen Diakon, Gott hab Dank.
Hohen technischen Aufwand mit Beamer und Computer, gepaart mit viel Humor, zeigten fünf
Nachwuchs-Cäcilianer in ihrer Millionenshow Wie wird man Millionär in St.
Cäcilia. Der Kandidat Pfarrer Thomas Knedelhans, dargestellt von Jörg Wiegand,
gewann bei Quizmaster Martin Scherbaum 111.111 Cäcilianer-Taler - nicht etwa
Himmelskronen, wie die Akteure unter Anspielung auf die Nachbarpfarrei Maria
Himmelskron anmerkten. Die schwierigen Fragen konnte der Kandidat dank der Hilfe von
Telefonjoker Marianne Schwachhöfer beantworten.
Pfarrer Thomas Knedelhans sang vom Windhauch der Veränderung, der durch
Heusenstamm und Rembrücken, die Filialgemeinde von St. Cäcilia, weht. Dort hin nach
Rembrücken wollten die drei Parre aus Heusenstamm (Christoph Heberer, Markus
Bumb und Hendrik van Eck) auf keinen Fall. Dies machten sie deutlich, als sie mit
betrübter Miene sangen: Mir drei solle nach Rembrücke.
Nicht fehlen durfte bei dieser Sitzung das Prinzenpaar der jetzigen Kampagne: Reiner I.
und Mechtild II.. Sie zogen mit ihrem blau uniformierten Hofstaat ein und erwiesen der
Cacilianer Fassenacht ihre Reverenz. Schließlich geht die Tradition des Heusenstammer
Prinzenpaares, die 1993 begann, und der Brauch des närrischen Umzugs auf Cäcilianer
zurück, und die Cäcilianer Narren stellten bis zum vergangenen Jahr Prinz und
Prinzessin. So konnte das Urprinzenpaar in der Schlussnummer unter großem
Beifall feststellen: Ohne uns, des is kaan Trug, gebs heut noch in Heusestamm kaan
Fasnachtszug. Kaan Prinz und kaa Prinzessin wär zu seh, und kaaner würd an de Straße
steh.
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"Laudatine" Christiane
Blumenberg zählte die Pfarrer der Gemeinde
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Die "Parre-Boys"
eroberten mit Charme und Witz das Publikum
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Mitteilung vom:
erschienen in: |
02.03.2003
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