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Stand 01. März 2003

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Cäcilianer-Taler statt Himmelskronen
Närrische Währungen beim 25-jährigen Fastnachtsjubiläum

Heusenstamm (hm) - Ein nicht unerhebliches Motiv für den Bau des Pfarrheims war vor 25 Jahren der Wunsch der “Cäcilianer”, ihre Fastnachtsitzungen im eigenen Haus feiern zu können. Entsprechend hieß das Motto der Fastnachtsitzungen im Jubiläumsjahr: “Es steht seit 25 Jahren das Haus der Cäcilianer Narren.”
Grund genug, als Schlussnummer eine gelungene Revue durch 25 Jahre Pfarreifastnacht zu präsentieren. Sabine Tscherney und Sabine Röben-Fuhr holten als Wirtinnen vom “Blauen Bock” die fastnachtlichen Höhepunkte aus zweieinhalb Jahrzehnten auf die Bühne. Da durfte weder der Bürgermeister noch Dieter Ludwig, der 18 Jahre in St. Cäcilia als Pfarrer “regiert” hat, mit seinen in die Jahre gekommenen “Minis” fehlen. Doch bevor es soweit war, wurde unter Leitung des Sitzungspräsidenten Ewald Schreiner ein wahres Feuerwerk der Narretei abgebrannt. Christiane Blumenberg glossierte zu Beginn der Sitzung mit viel schauspielerischem Talent als “Laudatine” die 25 Jahre “Parreheim”. Sie kam auf sechs Pfarrer, die St. Cäcilia in dieser Zeit gesehen hat - das, “Parrersche Amberger”, das “zu schad für diese Welt” gewesen sei, eingeschlossen. Jetzt gibt es in St. Cäcilia zudem einen Diakon, “Gott hab Dank”.
Hohen technischen Aufwand mit Beamer und Computer, gepaart mit viel Humor, zeigten fünf Nachwuchs-Cäcilianer in ihrer Millionenshow “Wie wird man Millionär in St. Cäcilia”. Der Kandidat Pfarrer Thomas Knedelhans, dargestellt von Jörg Wiegand, gewann bei Quizmaster Martin Scherbaum 111.111 Cäcilianer-Taler - nicht etwa “Himmelskronen”, wie die Akteure unter Anspielung auf die Nachbarpfarrei Maria Himmelskron anmerkten. Die schwierigen Fragen konnte der Kandidat dank der Hilfe von Telefonjoker Marianne Schwachhöfer beantworten.
Pfarrer Thomas Knedelhans sang vom “Windhauch der Veränderung”, der durch Heusenstamm und Rembrücken, die Filialgemeinde von St. Cäcilia, weht. Dort hin nach Rembrücken wollten die drei “Parre aus Heusenstamm” (Christoph Heberer, Markus Bumb und Hendrik van Eck) auf keinen Fall. Dies machten sie deutlich, als sie mit betrübter Miene sangen: “Mir drei solle nach Rembrücke”.
Nicht fehlen durfte bei dieser Sitzung das Prinzenpaar der jetzigen Kampagne: Reiner I. und Mechtild II.. Sie zogen mit ihrem blau uniformierten Hofstaat ein und erwiesen der Cacilianer Fassenacht ihre Reverenz. Schließlich geht die Tradition des Heusenstammer Prinzenpaares, die 1993 begann, und der Brauch des närrischen Umzugs auf Cäcilianer zurück, und die Cäcilianer Narren stellten bis zum vergangenen Jahr Prinz und Prinzessin. So konnte das “Urprinzenpaar” in der Schlussnummer unter großem Beifall feststellen: “Ohne uns, des is kaan Trug, gebs heut noch in Heusestamm kaan Fasnachtszug. Kaan Prinz und kaa Prinzessin wär zu seh, und kaaner würd an de Straße steh.”

Fotos: Senn, Stadler
"Laudatine" Christiane Blumenberg zählte die Pfarrer der Gemeinde

Fotos: Senn, Stadler
Die "Parre-Boys" eroberten mit Charme und Witz das Publikum

Mitteilung vom:
erschienen in:

02.03.2003
Glaube und Leben

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