Pressemitteilungen

Stand 31. Aug. 2004

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Immer wieder Hochgefühle

Den Jakobsweg mit Fahrrädern bewältigt

Heusenstamm (hm) Trotz heftigem Gegenwind und manchen starken Regengüssen, drei Fahrradpannen, einem Sturz und einer Schleimbeutelentzündung: Die Heusenstammer Jakobspilger haben es auf ihren Zweirädern bis nach Metz in Frankreich geschafft. 500 Kilometer legten die sechs Freunde auf der ersten Etappe ihrer Fahrradwallfahrt nach Santiago de Compostela zurück.
Für die Männer, die seit Jahren miteinander Doppelkopf spielen, waren es erlebnisreiche Tage: Da war die Erfahrung mit der Natur, deren Schönheit sie an den Flußläufen von Main, Rhein und Mosel genossen - und deren Gewalt sie bei Wind, Sturm und mächtigen Regengüssen zu spüren bekamen. Die Kirchen in den Städten und Dörfern erzählten von Gott und von Heiligen, Menschen am Weg nahmen Anteil, manche staunend und verwundert über das Unterfangen der Heusenstammer.
Klöster standen den Pilgern immer offen bis hin zum Angebot dort zu übernachten. In Pfarrhäusern dagegen war der Zugang durch die Bürozeiten geregelt. Den täglichen Stempel in den Pilgerausweis zu bekommen, gestaltete sich daher manchmal schwierig.
Zwischen 80 und 100 Kilometer täglich haben die Männer bewältigt, bevor sie in Metz in den Zug stiegen, der sie wieder in heimatliche Gefilde zurückbrachte. Was die ungewöhnliche "Fahrradtour" mit ihnen "gemacht" hat? "Wir haben uns als Pilger erfahren, die gegen die Widrigkeiten des Wetters und der Wegstrecke ankämpfen mussten", zieht Herbert Margraf Bilanz. Durch drei Pannen ist den Männern bewusst geworden dass ihre hochtechnisierten Räder versagen können. Müdigkeit und Schmerzen, Kälte, Nässe und Hitze spürten sie. "Aber auch immer wieder ein Hochgefühl", stellt Margraf fest. Ganz besonders natürlich, als die Gruppe über Trier und Thionville nach Metz gelangt war. Dort wollen die Männer im nächsten Jahr zur nächsten Etappe aufbrechen.


Mit dem Reisesegen hatte Pfarrer Anton Sauer die Jakobspilger in Heusenstamm verabschiedet.

Mitteilung vom:
erschienen in:

29.08.2004
Glaube und Leben


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