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Stand 06. Okt. 2000

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Lernen, wie man eine bolivianische Messe singt


Heusenstamm (chs) Zu einer kleinen Premiere hat der katholische Kirchenchor St. Cäcilia im Jubiläums-Jahr 2000 in das Pfarrheim eingeladen. Erstmals trafen sich die rund 80 Mitglieder der 13 Chöre des Dekanats Rodgau zum Dekanatstag, um in verschiedenen Arbeitskreisen den unterschiedlichen Gesang gemeinsam zu erarbeiten und neue Aspekte in der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste zu diskutieren. 
Im Bereich des klassischen Chorgesangs referierte Christof Siebert von der Hochschule für Musik in Frankfurt und übte mit den Teilnehmern seines Arbeitskreises die richtigen Techniken von Atmung und Stimme. 
Auch bei Christine Pfeifer-Huberich vom Kirchenmusikalischen Institut Speyer im Arbeitskreis des einstimmigen Gesangs der Gregoriantik wurde fleißig geprobt. 
Für Üben in Arbeitskreisen das rhythmische neue geistige Lied war Regionalkantor Thomas Gabriel vom Bistum Mainz zuständig und studierte einen Teil einer bolivianischen Messe mit seinem Arbeitskreis ein. "Das neue geistliche Lied kommt immer mehr in den Gemeinden", berichtete Gregor Fanroth vom Vorstand des Kirchenchors St. Cäcilia. Die Arbeitskreise seien eine Herausforderung für die Dozenten, die sich spontan auf ihre Teilnehmer einstellen müssten. Die Premiere glückte. "Die neuen Erkenntnisse sollen in die Chöre weitergetragen werden", erklärt Fanroth. Ein Forum der Begegnung und des Erfahrungsaustausches zu schaffen sei nun das vorrangige Ziel des Kirchenchores St. Cäcilia. Ein Konkurrenzdenken zwischen den einzelnen Chören gebe es nicht. Beim Abschlussgottesdienst wurden alle Arbeitsergebnisse zusammengefasst und den Teilnehmern vorgestellt.

Gemeinsam übt’s sich am besten: Während des Dekanatstages in Heusenstamm trainierten rund 80 Teilnehmer aus 13 Chören in verschiedenen Arbeitskreisen ihre Stimme.
Foto: Schäfer

Mitteilung vom:
erschienen in:

06.10.2000
Offenbach Post


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