Heusenstamm (chs) Zu einer kleinen Premiere hat der katholische Kirchenchor St. Cäcilia
im Jubiläums-Jahr 2000 in das Pfarrheim eingeladen. Erstmals trafen sich die rund 80
Mitglieder der 13 Chöre des Dekanats Rodgau zum Dekanatstag, um in verschiedenen
Arbeitskreisen den unterschiedlichen Gesang gemeinsam zu erarbeiten und neue Aspekte in
der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste zu diskutieren.
Im Bereich des klassischen Chorgesangs referierte Christof Siebert von der Hochschule für
Musik in Frankfurt und übte mit den Teilnehmern seines Arbeitskreises die richtigen
Techniken von Atmung und Stimme.
Auch bei Christine Pfeifer-Huberich vom Kirchenmusikalischen Institut Speyer im
Arbeitskreis des einstimmigen Gesangs der Gregoriantik wurde fleißig geprobt.
Für Üben in Arbeitskreisen das rhythmische neue geistige Lied war Regionalkantor Thomas
Gabriel vom Bistum Mainz zuständig und studierte einen Teil einer bolivianischen Messe
mit seinem Arbeitskreis ein. "Das neue geistliche Lied kommt immer mehr in den
Gemeinden", berichtete Gregor Fanroth vom Vorstand des Kirchenchors St. Cäcilia. Die
Arbeitskreise seien eine Herausforderung für die Dozenten, die sich spontan auf ihre
Teilnehmer einstellen müssten. Die Premiere glückte. "Die neuen Erkenntnisse sollen
in die Chöre weitergetragen werden", erklärt Fanroth. Ein Forum der Begegnung und
des Erfahrungsaustausches zu schaffen sei nun das vorrangige Ziel des Kirchenchores St.
Cäcilia. Ein Konkurrenzdenken zwischen den einzelnen Chören gebe es nicht. Beim
Abschlussgottesdienst wurden alle Arbeitsergebnisse zusammengefasst und den Teilnehmern
vorgestellt.
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Gemeinsam übts
sich am besten: Während des Dekanatstages in Heusenstamm trainierten rund 80 Teilnehmer
aus 13 Chören in verschiedenen Arbeitskreisen ihre Stimme.
Foto: Schäfer |
Mitteilung vom:
erschienen in: |
06.10.2000
Offenbach Post |
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