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Stand 10. Febr. 2001

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Eritrea-Hilfe: Kolpinger freuen sich über viel Arbeit

 
Heusenstamm (schi) -

Seit Anfang des Jahres steckt Heusenstamms Kolpingsfamilie in den Vorbereitungen für ihren achten Hilfstransport nach Eritrea. Die Spendenaufrufe in unserer Zeitung haben eine unerwartet große Resonanz gefunden. An den vergangenen vier Samstagen kamen mehr als 400 Spender aus Heusenstamm, Offenbach und dem gesamten Landkreis, um Hilfsgüter bei der Sammelstelle am Schlossstadt-Bahnhof abzugeben.
Der nun zunächst beendeten Sammelaktion - für Mai ist die Füllung eines weiteren Schiffscontainers geplant - folgte das Sortieren der Hilfsgüter. Mehr als 300 große Pakete wurden von fleißigen Händen geschnürt. Nun müssen noch Krankenhausbetten, Beistelltische, Liegen, Rollstühle und sonstiger Krankenhausbedarf besorgt und nach Heusenstamm geholt werden. Die Bundeswehr stellt gleich mehrere Paletten mit Verbandsmaterial und Spritzen zur Verfügung; außerdem stiftet sie die für den Transport der Kranken in unwegsamem Gelände so wichtigen Tragen.
Zusätzlich wurden von den Spendengeldern gebrauchte Zelte für das Flüchtlingslager in Deda gekauft. Groß war auch die Freude bei den Kolpingern, dass fast 40 Pakete mit Stoffen, Wolle und Nähbedarf zusammenkamen - für die Ausbildungszentren der Kapuziner-Schwestern für die Kriegswitwen eine Riesenhilfe. Ende Februar oder Anfang März wird der Container von Heusenstamm aus auf den Weg gebracht. In Eritrea warten Tausende auf diesen Hilfstransport.


Foto: Schi

Viel Arbeit, viel Hilfe : Mitglieder der Kolpingsfamilie sortieren die Spenden für Eritrea. In wenigen Wochen wird der Container auf den Weg gebracht.

Mitteilung vom:
erschienen in:

10.02.2001
Offenbach Post


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