Eritrea-Hilfe: Kolpinger freuen sich über viel Arbeit
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Heusenstamm (schi) -
Seit Anfang des Jahres steckt Heusenstamms Kolpingsfamilie in den Vorbereitungen für
ihren achten Hilfstransport nach Eritrea. Die Spendenaufrufe in unserer Zeitung haben eine
unerwartet große Resonanz gefunden. An den vergangenen vier Samstagen kamen mehr als 400
Spender aus Heusenstamm, Offenbach und dem gesamten Landkreis, um Hilfsgüter bei der
Sammelstelle am Schlossstadt-Bahnhof abzugeben.
Der nun zunächst beendeten Sammelaktion - für Mai ist die Füllung eines weiteren
Schiffscontainers geplant - folgte das Sortieren der Hilfsgüter. Mehr als 300 große
Pakete wurden von fleißigen Händen geschnürt. Nun müssen noch Krankenhausbetten,
Beistelltische, Liegen, Rollstühle und sonstiger Krankenhausbedarf besorgt und nach
Heusenstamm geholt werden. Die Bundeswehr stellt gleich mehrere Paletten mit
Verbandsmaterial und Spritzen zur Verfügung; außerdem stiftet sie die für den Transport
der Kranken in unwegsamem Gelände so wichtigen Tragen.
Zusätzlich wurden von den Spendengeldern gebrauchte Zelte für das Flüchtlingslager in
Deda gekauft. Groß war auch die Freude bei den Kolpingern, dass fast 40 Pakete mit
Stoffen, Wolle und Nähbedarf zusammenkamen - für die Ausbildungszentren der
Kapuziner-Schwestern für die Kriegswitwen eine Riesenhilfe. Ende Februar oder Anfang
März wird der Container von Heusenstamm aus auf den Weg gebracht. In Eritrea warten
Tausende auf diesen Hilfstransport.
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Foto: Schi
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Viel Arbeit, viel Hilfe :
Mitglieder der Kolpingsfamilie sortieren die Spenden für Eritrea. In wenigen Wochen wird
der Container auf den Weg gebracht.
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Mitteilung vom:
erschienen in: |
10.02.2001
Offenbach Post |
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