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Stand 21. März 2001

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Konzert für Orgel und Violine
Heusenstamm (mcr/op) Die Kulturmacher des Fördervereins Balthasar-Neumann-Kirche St. Cäcilia Heusenstamm haben wieder einen klassischen Leckerbissen auf der musikalischen Speisekarte. Am nächsten Sonntag, 25. März, wird mit Orgel und Violine Stücken aus den Federn von Johann Sebastian Bach, Josef Gabriel Rheinberger und Jean-René Francaix kraftvoll Leben eingehaucht.

Kurt Herdt wird an der Orgel Platz nehmen. Er legte 1975 am damaligen Mainzer Hochschulinstitut sein Examen für die Qualifikation zum hauptamtlichen Dienst als Kantor in den Fächern Orgel, Klavier und Dirigieren ab. Herdt leitet mehrere Chöre verschiedenster Natur in der näheren Region, wirkt als Musiklehrer.

Die Violinistin Ruth Schwachhöfer war ab 1987 Schülerin an Dr. Hoch`s Konservatorium in Frankfurt bei Professor Karl-Albrecht Herrmann und Professor Alois Kottmann. 1997 legte sie die staatliche Prüfung für Musiklehrer ab und ergänzend dazu die Prüfung zur Diplom-Musiklehrerin an der Mainzer Gutenberg-Universität. Bis heute erhält sie wesentliche Impulse aus dem Unterricht und der Orchesterarbeit bei Professor Kottmann. Derzeit unterrichtet sie Violine an den Musikschulen in Mühlheim und Alzenau und tritt regelmäßig in verschiedenen Kammermusik-Besetzungen auf.

Zur Aufführung kommen am Sonntag Ausschnitte aus der Sonate G-Dur für Violine und Basso continua (Adagio, Vivace, Largo, Presto) von Bach, aus ,,Sechs Stücke für Violine und Orgel" (Thema mit Veränderung, Abendlied, Gigue und später Pastorale, Elegie und Ouverture) von Rheinberger und aus der ,,Suite Carmelite" (Soeur Blanche, Mère Marie de l`Incarnation, Soeur Anne de la Croix, Soeur Constance, Soeur Mathilde und Mère Marie des Saint-Augustin) für Orgel von Francaix. In der ,,Suite Carmelite" charakterisiert Francaix einzelne Schwestern, die am Ende des letzten Satzes quasi zu einer Prozession vereint dahinschreiten. Francaix` Schaffen ist geprägt von ,,einem natürlichen Sinn für Humor, umfassender literarischer Bildung und einem fest verankerten, aber aufgeklärten und toleranten Katholizismus", heißt es in der Ankündigung des Cäcilia-Fördervereins.

Beginn des Konzertes ist um 17 Uhr in der St. Cäcilia-Kirche an der Schloßstraße. Die Erfahrung lehrt, dass die Zuhörer nicht zu spät dort eintreffen sollten.

Mitteilung vom:
erschienen in:

21.03.2001
Offenbach Post


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