Christen durchkreuzten demonstrativ die Stadt
Jugendkreuzweg: In Straßen an Leidensweg Christi erinnert
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Heusenstamm (M.) Rund 70 junge Christen trugen jetzt das durchkreuzte
Leben Jesu Chtisti durch die Straßen der Schlossstadt. Gruppenleiter und
-mitglieder der katholischen Pfarrgemeinden bereiteten unter diesem Leitwort nach
längerer Pause den bundesweit gebeteten ökumenischen Jugendkreuzweg wieder mit einer
Gruppe Konfirmanden vor. Am Karfreitag trugen sie ein Kreuz und moderne Plakatmotive von
St. Cäcilia in die Gustav-AdolfKirche und ins Pfarrheim Maria Himmelskron.
Die Vorlage verband sieben Stationen des Kreuzwegs mit Beispielen aktueller
Lebenssituationen, wie man sie rund um den Globus antrifft. Provokante Texte griffen die
vielerorts nicht gewährten Menschenrechte auf. Mit Ex und hopp wiesen
Schilderung sowie Gebete auf den oft ungezügelten Verbrauch von Rohstoffen in westlichen
Ländern hin. Die Teilnehmer aus der evangelischen Gemeinde gestalteten dazu ein Kreuz aus
leeren Getränkedosen. An der letzten Station verfassten die Christen eigene Schlagzeilen.
Die persönlichen Leid-Erfahrungen auf den Zetteln erhellten die Osterfeuer in den
katholischen Pfarreien und symbolisierten Hoffnung und neues Leben. Beim Zug durch die
Innenstadt, der bewusst vor Post und Sparkasse Station machte, zielten die Organisatoren
bewusst auf die Begegnung mit der Bevölkerung in aufgemotzten Kleinwagen mit wummernden
Bässen sowie Eis schleckenden Spaziergängern. Verdutzte bis peinlich berührte Blicke
ließen die Situation vor rund 2000 Jahren lebendig werden.
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Foto: Michael
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Jugendkreuzweg 2002:
Mit Blicken aus den Augenwinkeln oder peinlichem Grinsen wurden die Christen konfrontiert,
die eine Art Demontrationszug durch die Straßen der Stadt formierten und so
öffentlich für ihren Glauben eintraten.
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Mitteilung vom:
erschienen in: |
03.04.2002
Offenbach Post |
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