Pressemitteilungen

Stand 10. Apr. 2002

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Christen durchkreuzten demonstrativ die Stadt
Jugendkreuzweg: In Straßen an Leidensweg Christi erinnert

Heusenstamm (M.) • Rund 70 junge Christen trugen jetzt das “durchkreuzte Leben” Jesu Chtisti durch die Straßen der Schlossstadt. Gruppenleiter und -mitglieder der katholischen Pfarrgemeinden bereiteten unter diesem Leitwort nach längerer Pause den bundesweit gebeteten ökumenischen Jugendkreuzweg wieder mit einer Gruppe Konfirmanden vor. Am Karfreitag trugen sie ein Kreuz und moderne Plakatmotive von St. Cäcilia in die Gustav-Adolf­Kirche und ins Pfarrheim Maria Himmelskron.
Die Vorlage verband sieben Stationen des Kreuzwegs mit Beispielen aktueller Lebenssituationen, wie man sie rund um den Globus antrifft. Provokante Texte griffen die vielerorts nicht gewährten Menschenrechte auf. Mit “Ex und hopp” wiesen Schilderung sowie Gebete auf den oft ungezügelten Verbrauch von Rohstoffen in westlichen Ländern hin. Die Teilnehmer aus der evangelischen Gemeinde gestalteten dazu ein Kreuz aus leeren Getränkedosen. An der letzten Station verfassten die Christen eigene Schlagzeilen.
Die persönlichen Leid-Erfahrungen auf den Zetteln erhellten die Osterfeuer in den katholischen Pfarreien und symbolisierten Hoffnung und neues Leben. Beim Zug durch die Innenstadt, der bewusst vor Post und Sparkasse Station machte, zielten die Organisatoren bewusst auf die Begegnung mit der Bevölkerung in aufgemotzten Kleinwagen mit wummernden Bässen sowie Eis schleckenden Spaziergängern. Verdutzte bis peinlich berührte Blicke ließen die Situation vor rund 2000 Jahren lebendig werden.

Foto: Michael

Jugendkreuzweg 2002: Mit Blicken aus den Augenwinkeln oder peinlichem Grinsen wurden die Christen konfrontiert, die eine Art “Demontrationszug” durch die Straßen der Stadt formierten und so öffentlich für ihren Glauben eintraten.

Mitteilung vom:
erschienen in:

03.04.2002
Offenbach Post


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