67 Kubikmeter
Spenden schickte die Kolpingfamilie in diesen Tagen per Schiff Richtung Eritrea.
Ungezählte Heusenstammer folgten dem Aufruf der Katholiken und füllten schon den zehnten
Container für drei Projekte in dem ostafrikanischen Staat, freut sich Mitorganisator
Heinz Schiedhering beim Beladen an der Lagerhalle des Bahnhofs. Der Inhalt ist diesmal
ausschließlich für die Kapuziner-Schwestern bestimmt. In Kliniken in Enghela und
Feledareb sowie in der Krankenstation Bimbilna gelangen demnächst mehrere
Krankenhausbetten und 30 Matratzen, verschiedene Gehhilfen, 15 Infusionsständer sowie 90
Pakete mit Bettwäsche und Decken, 40 mit medizinischem Bedarf, 25 mit Verbandsmaterial,
15 mit Krankenhauskleidung sowie 150 Kartons mit Medikamenten im Wert von 10 000 Euro,
listen die Helfer auf. Frauen-Ausbildungszentren erhalten 30 Kisten mit Nähbedarf,
Stoffen und Wolle sowie zehn Nähmaschinen. Flüchtlingslager in Endab Stiphanos werden
ausgestattet mit 100 Wasserkanistern, 160 Paketen mit Kleidung für Erwachsene und Kinder,
20 mit Schuhen und neun mit Spielsachen. Die Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie
schnürten in den vergangenen Wochen mehr als 300 Pakete. Bereits Ende April soll ein
weiterer Container gefüllt werden.
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