Gräber und Kreuzigungsgruppe
Förderverein "Balthasar-Neumann-Kirche": Führungsteam weitgehend bestätigt |
Heusenstamm (M.) Spuren hinterlässt Pfarrer Thomas Knedelhans, der vor 14 Tagen
Heusenstamm überraschend den Rücken kehrte, auch im Förderverein
"Balthasar-Neumann-Kirche St. Cäcilia". Bei der Jahreshauptversammlung am
vergangenen Donnerstagabend stimmten die rund 20 anwesenden Mitglieder seinem Antrag zu,
die Satzung dahingehend zu ändern, dass der Seelsorger der Pfarrei nicht kraft Amtes
Erster Vorsitzender des Vereins sein muss. Der Vorstand wurde im Pfarrheim gemäß einer
weiteren Neuerung nur noch für zwei statt für drei Jahre gewählt.
Die Verpflichtung des Pfarrers, die Förderer zu vertreten, hatte Knedelhans im Vorfeld
des Treffs als wenig sinnvolle Festlegung kritisiert. Die Runde sah diese Situation
ähnlich und änderte den Absatz lb) in Paragraph 5 nach kurzer Aussprache. Um die Stärke
des Führungsgremiums aufrecht zu erhalten, wurde es von zwei auf vier Beisitzer
aufgestockt.
Einer wird in der konstituierenden Tagung zum Stellvertreter des Zweiten Vorsitzenden
gewählt. Ferner sollen fortan zwei Vorstandsmitglieder aus dem Verwaltungsrat kommen, um
die Anbindung an die Pfarrei zu gewährleisten. Den Posten des Ersten Vorsitzenden
bekleidet wieder Herbert Margraf, den des Zweiten Jürgen Blumenberg. Kassierer ist
weiterhin Theo Murmann, und für Sixta Thomas, die sich nicht mehr als Schriftführerin
zur Verfügung stellte, fand sich Uwe Fricke. Die einzige Dame im Vorstand engagiert sich
jetzt als Beisitzerin.
Dieses Amt übt sie von nun an mit ihrem Mann Frank sowie Herbert Turba und Walter Wilhelm
aus. Heinz Dassinger und Wendelin Weber prüfen auch im siebten Vereinsjahr die Kasse. Die
zeigte eine ausgeglichene Bilanz, da Veranstaltungen mit teuren Künstlern in Kooperation
mit der Reihe Südhessischer Kultursommer liefen und daher finanziell unterstützt wurden.
Blumenberg zählte einen Termin zum Neuen Geistlichen Lied, ein Gospelkonzert und eines
mit Opernsänger Peter Schreier auf. Der Frankfurter Domorganist spielte auf dem St.
Cäcilia-Instrument.
Im Herbst feierten die Lämmerspieler Jagdhornbläser gemeinsam mit der Behindertenhilfe
Offenbach eine Messe, und vor Weihnachten trat kurzfristig eine Gesangsgruppe aus der
Ukraine auf. "Wir geben mit diesem kulturellen Angebot etwas an die Stadt zurück,
die uns bei der Renovierung des Gotteshauses geholfen hat", meinte Margraf.
Zurückgeben muss der Förderverein auch 9.000 Euro, die er sich vom Verband der
katholischen Pfarrgemeinden Heusenstamms als zinsloses Darlehen geliehen hat. Insgesamt
kostet die Kopie der Kreuzigungsgruppe aus dem Kirchumgang an der St. CäciliaKirche
30.000 Euro. Das Original ziert seit der Einweihung Maria Himmelskron.
Die Restauratoren sowie Steinmetzmeister Richard Löbig und Martin Stein erläuterten ihre
Vorgehensweise anhand von Fotos. Im laufenden Jahr sollen ferner einige Grabdenkmäler an
der Kirchmauer freigelegt und erneuert werden, zitierte Margraf aus dem Programm.
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Dem Vorstand des Fördervereins gehören an (von links) Uwe Fricke, Walter Wilhelm,
Herbert Turba, Theo Murmann, Herbert Margraf als Erster Vorsitzender, Sixta Thomas,
Zweiter Vorsitzender Jürgen Blumenberg, Frank Thomas und Wendelin Weber.
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Mitteilung vom:
erschienen in: |
13.03.2003
Offenbach Post |
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