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Stand 21. Nov. 2003

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"Durch sie fällt Licht in die Zeit"

St. Cäcilia: Hubertusmesse mit Kindern

Heusenstamm (M.) • “Wir begleiten Lebenswege”, stellte Jürgen Großer den Verein Behindertenhilfe am Samstag in St. Cäcilia vor. Dort gestalteten zum vierten Mal der Förderkreis der Kirche und die Lämmerspieler Jagdhornbläser eine Messe zu Ehren der Heiligen Hubertus und Cäcilia. Kinder der integrativen Tagesstätte Tabaluga in Hamburg traten zu Gitarrenklängen in einem herbstlichen Singspiel auf. Aus Ästen, Zapfen und Blättern stellten sie Collagen her, die nach dem Gottesdienst zu bewundern waren.
Der Verein freue sich, dass es in der Schlossstadt Platz für Menschen mit Behinderungen gebe. Der Integrationsprozess müsse immer wieder neu begonnen werden. Schon im Kindergarten sollten Toleranz sowie Rücksicht das Zusammenleben prägen. Seit 1985 besuchen auch Jungen und Mädchen ohne Behinderung die Einrichtung Tabaluga. Großer dankte den Organisatoren Herbert Margraf sowie Sixta Thomas vom Förderverein, dem Ensemble mit Leiter Wilhelm Nickel und Pfarrer Anton Sauer, der zum Patronatsfest sprach.
Die beiden Heiligen, Hubertus und Cäcilia, eine, dass sie “Kinder dieser Zeit und Welt” waren, und die sei ja “nie einfach gewesen”. Doch auch in großer Not sei Gott rettend mittendrin, sei durch positive Zeichen erfahrbar. Hubertus erkannte in einem Kreuz im Geweih eines Hirsches, dass er “in jedem Lebewesen” zugegen sei. Cäcilia spürte trotz Folter im Kerker Jesu Beistand. Der Seelsorger verglich die Heiligen mit einem Fenster, durch das Gottes Licht in die Zeit falle. Ähnlich forderten auch Behinderte Aufmerksamkeit.

Foto: Michael    [Bild vergrößern]


Zum Fest des heiligen Hubertus spielten die Lämmerspieler Jagdhornbläser in St. Cäcilia und auf dem Vorplatz. Eine Gruppe aus der integrativen Kindertagesstätte Tabaluga des Vereins Behindertenhilfe in Hamburg sang Herbstmelodien und zeigte später zu Brezeln und Glühwein Collagen. Die Kunstwerke entstanden aus Naturmaterialien, die sie in Wald und Flur gesammelt hatte.

Mitteilung vom:
erschienen in:

17.11.2003
Offenbach Post


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