"Habt Dank für die drei Jahre"
Schloss: Diakon Wolfgang Habdank in gemeinsamem Gottesdienst verabschiedet |
Heusenstamm (M.) - Im gemeinsamen Gottesdienst aller drei katholischen Gemeinden nahm der Diakon von St. Cäcilia und
Mariä Opferung Abschied. 2001 wechselte Wolfgang Habdank von Lämmerspiel in die Schlossstadt, feierte in der
Balthasar-Neumann-Kirche Wortgottesdienste, erteilte in den Schulen Religionsunterricht, engagierte sich in der
Jugendarbeit, war Ansprechpartner für Ministranten, gründete die Ökumenische Kleiderkammer, rief die Notfallseelsorge
ins Leben und ersetzte in der pfarrerlosen Phase teilweise den Seelsorger.
Daran erinnerte gestern im Hof des Schlossrathauses der neue Leiter der Katholiken in der Kernstadt und in Rembrücken,
Pfarrer Anton Sauer.
Er sah Umbruch und Neubeginn für die Familie Habdank, deren Adresse allerdings weiterhin Heusenstamm sein wird.
Der Diakon bekleidet künftig eine Stelle in St. Matthias im Rodgauer Stadtteil Nieder-Roden.
Sauers Gemeinden blieben bislang "bewusst überbesetzt", was die Vakanz sowie den Pfarrerwechsel erleichterte,
erläuterte der Geistliche.
Für Habdank bedeutete das auch die Übernahme von Diakon-fremden Aufgaben.
Dank galt der Ehefrau Silva, die ehrenamtlich bei Projekten für Kinder mitwirkte.
Ein Evangeliar und ein liturgisches Gewand überreichte Eugen Fanroth, Pfarrgemeinderatsvorsitzender von St. Cäcilia.
Sein Kollege aus Mariä Opferung, Josef Dehmer, brachte die Osterkerze von 2003 mit.
In jenem Jahr habe Habdank vielfältig die Rembrücker Katholiken begleitet.
Dafür lobte ferner Messdiener Marcel Weber den Scheidenden.
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PGR-Vorsitzender Josef Dehmer von der Rembrücker Pfarrei Mariä Opferung brachte dem scheidenden Diakon die
heruntergebrannte Osterkerze des Jahres 2003 mit.
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Mitteilung vom:
erschienen in: |
05.07.2004
Offenbach Post |
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