Nonnen fertigen neue Gewänder
St. Cäcilia: Förderverein übergibt Werke |
Heusenstamm (M.) • Ziemlich abgenutzt und verschlissen sind jene Messgewänder, die der Priester am häufigsten trägt.
Darum entschloss sich der Förderverein der Balthasar-Neumann-Kirche, ein violettes und ein grünes Gewand anfertigen
zu lassen.
Am vergangenen Wochenende überreichten vier der Förderer die fertigen Umhänge.
In der Vorabendmesse und im Gottesdienst am Sonntag zog Pfarrer Anton Sauer mit einer großen Schar Ministranten ein,
jedoch allein in Talar, Stola und Zingulum gehüllt.
Die Gaben lagen auf Stühlen vor dem Altar bereit, Herbert Margraf schilderte den Katholiken ihre Herkunft.
Der Vorsitzende des Fördervereins hatte im Vorfeld zusammen mit weiteren Mitgliedern die Abtei Maria Frieden in der
Eifel besucht.
Dort leben 25 Nonnen im Naturpark Nord bei Dahlem, einige von ihnen verstehen sich auf die Anfertigung der
priesterlichen Bekleidung. Das Kloster umfasst auch eine Handweberei und Paramentenwerkstatt.
"Ihre Handarbeit zwischen den Gebetszeiten dient ihrem Lebensunterhalt und sorgt für ein rechtes Gleichgewicht im
Lebensrhythmus", informierte Margraf.
Der violette Stoff wird im Advent sowie in der österlichen Bußzeit getragen, das grüne in Gottesdiensten außerhalb der
großen Feste.
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Uwe Frickel , Frank und Sixta Thomas (von rechts) präsentierten in
Vorabendmesse und Gottesdienst am Sonntag die neuen Gewänder für die Balthasar-Neumann-Kirche.
Pfarrer Anton Sauer warf sich den grünen Umhang über, und bedankte sich für das Engagement des Fördervereins sowie der
Mäzenen.
Der Erste Vorsitzende Herbert Margraf erläuterte der Gemeinde von St. Cäcilia die Herkunft der Werke: Trappistinnen
haben sie gefertigt.
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Mitteilung vom:
erschienen in: |
23.09.2004
Offenbach Post |
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