Heusenstamm (lfp) "Online" im wahrsten Sinne des Wortes, also das
"Erscheinen" ihrer Kirche im weltweiten Internet, konnten die staunenden Gäste
im Gemeindesaal von St. Cäcilia mitverfolgen. Als das "OK" auf dem Laptop und
dem projizierten Bild auf dem Großbildschirm erschien, brauste Beifall auf. "Jetzt
sinn mer drinn", so der Computerexperte Arnold Senn, der die programmtechnischen
Voraussetzungen dafür schuf. Zusammen mit Stephan Stadler bereitete er die zahlreichen
Fotos und Texte auf, die nun die Homepage von "stcaecilia" schmücken. Für den
Inhalt zeichnet der Vorsitzende des Fördervereines der Balthasar-Neumann- Kirche, Herbert
Margraf, verantwortlich. Er trug alles zusammen, was über die geschichtsträchtige Kirche
wissenswert erschien und machte auch die vielen Aufnahmen, die nun die Bildschirmseiten
schmücken. Wer nun auch immer, irgendwo auf der großen weiten. Welt, Zugang zum Internet
hat, kann sich alle verfügbaren Informationen über die schöne Kirche St. Cäcilia
zugänglich machen. Nach dem sonntäglichen Abendgottesdienst versammelten sich viele
Interessierte im Gemeindesaal und schauten gebannt auf die große Leinwand dorthin
"beamte" Arnold Senn alles, was im Computer und weltweiten Internet nun
passierte. Als das Hochladen erfolgreich abgeschlossen war, brauste der verdiente Beifall
für Arnold Senn, Stephan Stadler und Herbert Margraf auf.

Das "Internet-Trio" (von links) Stephan Stadler, Arnold Senn und Herbert
Margraf beim gespannten Blick auf den Laptop. Im Hintergrund die Wandprojektion der
"SEITE 1". Foto: Postl
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Es dauerte manchmal ein paar Sekunden bis eine neue Seite auf der Projektionswand
erschien: "Ja jetzt ist die preisgünstigste Zeit und zudem ist Olympia",
begründete Senn die längere Zugriffszeit. Bei Sekt und Knabbergebäck war dies alles
jedoch kein Problem, im Vordergrund stand die Leistung des Trios, das solch
"technisches Wunder" vollbracht hatte. Ursprünglich sollte es keine eigene
"Page", sondern ein paar Informationsseiten unter dem Dach der Stadt Heusenstamm
werden, doch die Kosten, welche die betreuende Firma von "Heusenstamm.de" dafür
forderte, waren zu hoch. Nachdem man aber schon mal von der Euphorie gepackt war, wollte
man die Sache auch realisieren. Mit dem Orgelspieler Arnold Senn hatte man einen
Computerexperten zur Verfügung, der in Stephan Stadler einen weiteren kompetenten
Fachmann fand. Der Vorsitzende des Fördervereines, Herbert Margraf, hatte zudem schon
einen beträchtlichen Fundus an Informationen über die Geschichte und Renovierung der
Kirche zusammengetragen. So bedurfte es "nur" noch der programmtechnischen
Umsetzung; normalerweise ein ebenfalls kostenträchtiger Posten in der Kalkulation, doch
aufgrund der glücklichen Umstände ein "Klacks". Steigt man nun über
"www.stcaecilia.de" in die Homepage ein, wird man von den gleichen Farben
empfangen, welche die Außenansicht der Kirche prägen. Die Seiten sind unterteilt in
"Home", "Kirchenführer", "Aktuelles" und
"Kontakte". Über "Home" kommt man immer zum Anfang zurück, während
unter "Kirchenführer" die Kirche selbst, mit ihren schönen Altären,
Deckengemälden und der Gruft vorgestellt wird. Unter Menue-Punkt "Aktuelles"
findet man alle Termine über Veranstaltungen. Der letzte Punkt "Adressen"
enthält die Kontaktadressen, angefangen von Pfarrer Thomas Knedelhans bis hin zum
Kirchenvorstand. Der derzeitige Stand ist jedoch nicht "festzementiert", wie
Arnold Senn erläuterte, er soll ständig aktualisiert werden. Wer Zugang zum Internet
hat, sollte mal einen Blick in "stcaecilia.de" wagen, er wird sicherlich
angenehm überrascht sein.
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