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Stand 14. März 2001

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67 Kubikmeter Hilfsgüter auf dem Weg nach Eritrea

Kolpingsfamilie Heusenstamm brachte achten Container auf die Reise

Heusenstamm (Schi) - Geschafft! Das war die einhellige Meinung bei der Kolpingsfamilie Heusenstamm, als man den achten Container mit Hilfsgütern für Eritrea beladen und auf den Weg gebracht hatte. Voraus gegangen war eine auch von der StadtPost Heusenstamm unterstützte Sammelaktion, bei der mehr als 400 Spender Hilfsgüter zur Verfügung stellten.
Eine von einem hiesigen Kolpingsbruder bei der R+V Versicherung AG in Wiesbaden initiierte Sammelaktion hatte eine riesige Resonanz und machte zwei Abhol-Fahrten mit einem Transporter notwendig. Viele fleißige Hände waren anschließend etliche Stunden mit dem Sortieren und Verpacken der gespendeten Sachen beschäftigt.
Außerdem sammelten die Kolpinger mit ihren Privatwagen in Heusenstamm, in Stadt und Kreis Offenbach auf Anruf Hilfsgüter ein. Wenn ein Pkw nicht ausreichte, fanden die Organisatoren immer wieder auch außerhalb der Kolpingsfamilie Unterstützung. So fuhr man mit dem Lkw von Erwin Heberer (Firma Gela) nach Lorch (Rhein) und holte mehrere Paletten mit Verbandsmaterial ab, das von der Bundeswehr kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.
Mit einem großen Lkw des Briefzentrums Offenbach der Deutschen Post AG - der Fahrer Axel Fuhr opferte hierfür seine Freizeit - wurden vom Bürgerhospital Frankfurt Krankenhausbetten nach Heusenstamm transportiert.
Am Verladetag waren genügend Helfer zur Stelle und unter Anleitung des erfahrenen "Packmeisters" Willi Schmitt wurden in vier Stunden die 67 Kubikmeter Laderaum optimal genutzt. Neben den Krankenhausbetten, Roll- und Krankenstühlen, waren allein über 200 Pakete mit Bettwäsche, Decken, Handtüchern, Kleidung und Schuhen zu verstauen. Hinzu kamen 15 große Pakete mit Plüschtieren und Spielzeug. Für die Ausbildungszentren der Kapuziner-Schwestern für Kriegswitwen waren mehr als 50 Pakete mit Stoffresten, Wolle und Nähzubehör sowie sechs Nähmaschinen bestimmt. In den kleinsten Nischen des Containers fanden mehr als 100 Schirme und über 60 Krücken noch einen Platz.
Was an Hilfsgütern am Ende zurück blieb, soll in etwa vier Wochen in einen weiteren Container verladen und abgesandt werden.


Die Kolpingsfamilie hat den achten Schiffscontainer mit Hilfsgütern für Eritrea auf die Reise geschickt. Viele fleißige Helfer waren beim Beladen beteiligt, so auch Martin Boganowski, Harald Grohmann und Ernst Eiermann, der gerade "Abschied" von der Nähmaschine aus seinem Elternhaus nimmt. Foto: Schiedhering


Mitteilung vom:
erschienen in:

14.03.2001
Stadtpost Heusenstamm


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