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Stand 25. April. 2001

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Alphornklänge in der Kirche St. Cäcilia
Förderverein lädt zum Konzert mit Kammerchor "musicordia" und dem Alphorn-Ensemble


Heusenstamm (red) - Ein Kirchenkonzert der besonderen Art veranstaltet der Förderverein "Balthasar-Neumann-Kirche-St.Cäcilia-Heusenstamm" gemeinsam mit dem Gesangverein "Konkordia" am Sonntag, 6. Mai. Ab 17 Uhr beginnt dort das Programm, das vom gemischten Chor "musicordia" des Gesangsverein "Konkordia 1849" e.V. Heusenstamm und dem Frankfurter Alphorn-Ensemble dargeboten wird.
Der gemischte Kammerchor "musicordia" wurde 1996 aus Sängerinnen und Sängern des Frauen-, Männer- und Jugendchores gegründet und besteht heute aus 20 Mitgliedern. Seither bearbeitet Dirigent Ronald R. Pelger gezielt "pro"-jektbezogene Chorstücke. Der Chor selbst versucht seither, sich die gesamte Palette der entsprechenden Chorliteratur zu erschließen und diese auf möglichst hohem Niveau zu realisieren.
Im März 1998 machte der Chor erstmals öffentlich auf sich aufmerksam und präsentierte sich mit einem Konzert in der Kirche "Maria Himmelskron". Mit der "Chormusik um 11", einer konzertanten Veranstaltungsreihe, die jeweils im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres stattfindet, hat sich der Kammerchor in kurzer Zeit bereits ein festes Stammpublikum erobert.
Der musikalische Leiter des gemischten Kammerchores "musicordia" ist Dipl. Dirigent Ronald R. Pelger, der auch den Kinder-, Jugend- und Männerchor des Vereins leitet. Zu seinen beruflichen Verpflichtungen gehört auch ein Lehrauftrag für Chorleitung am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz sowie zahlreiche Gastdirigate unter anderen beim Landesjugendchor Rheinland-Pfalz.
Hinter dem Frankfurter Alphorn-Ensemble verbergen sich vier Bläser des evangelischen Posaunenchores aus Bergen-Enkheim. 1996 machten Gerhard Weinrich, Ralf Schuh, Gerd Ross und Christian Kraus auf einer Wandertour im Allgäu zunächst akustisch und dann persönlich die Bekanntschaft mit den ortsansässigen Scheidegger Alphornbläsern. Dabei lernten sie auch einen Instrumentenbauer kennen, der diese 3,60 Meter langen, aus einem Holzstück gefertigten Hörner selbst herstellt.
So war ihr Entschluss schnell gefasst und eine Bestellung aufgegeben. Seither haben die Vier mehrfach über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus auf sich aufmerksam gemacht. Neben zahlreichen Konzerten im benachbarten Ausland zählten Auftritte auf der Frankfurter Buchmesse (Schwerpunkt Schweiz), beim Weihnachtsmarkt des Hessischen Rundfunks, beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 1999 in Stuttgart und bei der Live-Übertragung eines Gottesdienstes in der ARD zu den Höhepunkten der "holzblasenden Blechbläser".
Trotz des relativ geringen Tonvorrates dieses Naturinstruments von nur 12 bis 15 Tönen reicht das Repertoire des Ensembles von typiscben alpenländischen Volksweisen über moderne Arrangements bis hin zu einer "Sinfonia pastorella" für Alphorn und Streicher von Mozart. Auch in der Wahl der Auftrittsorte ist die Gruppe flexibel: Ein stilles Alpental diente bisher ebenso als Kulisse wie die Empfangshalle eines renomierten Hotels und sogar eine Hochseefähre auf der Überfahrt nach Norwegen.
Zur Eröffnung des Vereina-Tunnels im November in der Schweiz wurden die Musiker aus Bergen-Enkheim eingeladen, um gemeinsam mit ihren dortigen Kollegen auf insgesamt 220 Alphörnern zu musizieren und damit einen Rekord aufzustellen.
Eintrittskarten zum Preis von 15 Mark für das Kirchenkonzert in St. Cäcilia in Heusenstamm am 6. Mai um 17 Uhr gibt es im Vorverkauf in der Apotheke am Torbau. Der Reinerlös steht dem Förderverein für seine Zwecke zur Verfügung.


Foto: Krosse


Das Frankfurter Alphornesemble gastiert am 6. Mai in der Kirche St. Cäcilia beim Konzert des Fördervereins.

Mitteilung vom:
erschienen in:

25.04.2001
Stadtpost Heusenstamm


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