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Stand 28. Sept. 2001

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4 000 Mark für Eritrea-Hilfe

Zweites Benefiz-Konzert der Kolpingsfamilie Heusenstamm

Heusenstamm (Schi) - Das zweite Benefiz-Konzert der Kolpingsfamilie Heusenstamm für Eritrea wurde seinem Motto “Musik hilft Helfen” in vollem Umfange gerecht. In diesem Jahr vom Zitherverein Heusenstamm und dem Blasorchester der TSV Heusenstamm gestaltet, erlebten die zahlreichen Zuhörer zwei abwechslungsreiche Stunden in der TSV-Turnhalle.
Der Zitherverein unter Leitung von Inge Roß bot zu Beginn ein besonderes “Schmankerl”. Die erst zwölfjährige Merle Meyer zeigte an der Harfe ihr beachtliches Können und bewies, dass sie zurecht in diesem Jahr beim Regionalentscheid “Jugend musiziert” Zweite wurde. Viel Applaus war ihr verdienter Lohn. Der Zithervereln gestaltete dann unter dem Motto “Wien bleibt Wien” den ersten Teil, des Konzertes. Drei Gründe sprachen für dieses Motto: Wiener Musik begeistert die Zuhörer, die Dirigentin ist geborene Wienerin und im Juni war der Verein auf einer Wienreise, die einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. So war es verständlich, dass bei den teils altbekannten Musikstücken und “Ohrwürmern” mancher Zuhörer sein Mitsingen oder Mitsummen unterdrücken musste. Mit dem Lied “Sag beim Abschied leise Servus” endete der musikalische Streifzug mit den Zitherverein durch Wien.
Im zweiten Teil des Konzertes zeigte das Blasorchester der TSV unter Leitung von Thomas Uhl die volle Bandbreite seines Könnens. Die Zuschauer wurden auf eine musikalische Reise nach Nord- und Südamerika und in die Karibik entführt. Auch hier waren, die meisten der Musikstücke dem Publikum vertraut. Viel Beifall für den Solisten Uwe Urmann beim “Tuba Tiger Rag”. Harry Belafonte ließ dann mit den Welthits “Banana Boat Song”, “Angelina” und “Island in the Sun” grüßen. Zurück nach Europa kamen die Freunde der Egerländer Volksmusik auch noch zu ihrem Recht. Mit der alten schottischen Volksweise “Amazing Grace” endete das Benefizkonzert und wenn der alte Spruch “Applaus ist das Brot des Künstlers” stimmt, musste keiner der Akteure aus beiden Vereinen hungrig nach Hause gehen. Bei den Kolpingern gab es am Ende auch nur zufriedene Gesichter, denn die Besucher spendeten knapp 3000 Mark und eine spontane Einzelspende von 1000 Mark waren der Lohn für den Einsatz in der Hilfe für Eritrea.

Mitteilung vom:
erschienen in:

26.09.2001
Stadtpost Heusenstamm


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