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Stand 10. Apr. 2002

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Weltweite Unterstützung mit Narretei und Appetit
Pfarrei St. Cäcilia: Mehr als 3.000 Euro für Projekte

Heusenstamm (pro)  - Fünf Hilfsprojekte, von Kongo bis Sumba, von Eritrea bis Lima in Peru und in Betlehem, werden kontinuierlich von Gläubigen der Gemeinde St. Cäcilia unterstützt. Mechthild Schreiner, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, überreichte jetzt symbolisch je 500 Euro an die Vertreter der Aktionen. Das Geld stammt aus dem Erlös der Fastnachtssitzungen der Katholiken. Inzwischen ist auch der Reingewinn des Missionsessens bekannt, jede Gruppe erhält dank einer Rekordbeteiligung zusätzliche 107,20 Euro.
In einem Land wie dem Kongo, erzählt die 81-jährige Susanne Kayser, unterhalte die Kirche das einzige funktionierende System. Die Diözese Inongo und Bischof Leon Lesambo organisierten während der 20 Jahre Bürgerkrieg die Ausbildung von Priestern, Schwestern, Katecheten und Pflegern. Auch Ernährungsprogramme fördern die Heusenstammer. So initiierte die Seniorin im vergangenen Jahr eine Rinderzucht mit einer neuen Rasse. Die Bewohner sollen diese Aufgabe nun in eigener Regie weiterführen.
Federführend bei Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge und Frauen in Eritrea ist die Kolpingsfamilie, die erst jüngst wieder einen Schiffscontainer ins Rote Meer entsandte (wir berichteten). Auch in Sumba auf Indonesien wird die Ausbildung von Katecheten und der Aufbau von Missionsstationen gefördert, im peruanischen Lima finanzieren die Christen eine Suppenküche für Straßenkinder.
Der Kontakt zu Pater Peter Madros in Betlehem ist nach Ausbruch der jüngsten Konflikte abgebrochen. Hier sitzen die palästinensischen Katholiken “zwischen allen Stühlen”, werden von den Israelis abgelehnt und von ihrem eigenen Volk nicht anerkannt. Der Seelsorger betreut 700 Schüler sowie zum Teil deren Familien.
“Wir verteilen kein Geld nach dem Gießkannenprinzip”, so Mechthild Schreiner. Die Partner rund um den Globus können sich jedoch darauf verlassen, dass die Heusenstammer regelmäßig ihr Eigenengagement unterstützen.


Foto: pro


PGR-Vorsitzende Mechthild Schreiner (von rechts) überreichte je 500 Euro an die Vertreter der pfarrlichen Hilfsprojekte: Jochen Bauer (Eritrea), Marianne Frank (Lima), Susanne Kayser (Kongo), Herbert Margraf (Sumba) und Anita Wöhl (Bethlehem).

Mitteilung vom:
erschienen in:

03.04.2002
Stadtpost Heusenstamm


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