Hilfe für Sumbamission
Viele Aktivitäten für Kranke, Arme und
Kinder |
Heusenstamm (red) - Der Besuch von Monika Blumenberg, Heusenstamm, Elisabeth Dehe, Ellen
Funiak, Offenbach und Herbert Margraf, Heusenstamm auf Sumba ist nicht ergebnislos
geblieben. Ihre Erlebnisse motivierten sie mit anderen für Sumba tätig zu werden.
Das Ergebnis des Weihnachtsbasars der Pfarrei St. Cäcilia von 6300 Mark wurde auf drei
Projekte aufgeteilt Hilfe für palästinensische Christen in Bethlehem, Suppenküche in
Lima, Peru und Hilfe für Sumba. Monika Blumenberg begeisterte Freundinnen für eine
Plätzchenaktion. Vor dem Nikolausmarkt glühten die Backöfen beider Familien Blumenberg
und Margraf. Drei Sorten von Muffins wurden von den Mädchen hergestellt und eingetütet.
Sie wurden auf dem Nikolausmarkt neben dem Stand der Original-Thüringer-Griller verkauft.
Sie fanden so reißenden Absatz, dass die Mädchen schon am ersten Tag alle Plätzchen
verkauft hatten: Das Ergebnis 500 Mark, da die Backzutaten durch Familie Blumenberg
gespendet worden waren.
Die Doppelkopp-Freunde Jürgen Blumenberg, Kurt Hohls, Herbert Margraf, Gerd Rottstedt,
Günther Scherer, Hans-Erich Sietzy verstärkt durch Jürgen Freund und Heinz Hoos hatten
am Freitag vor dem Heusentammer Nikolausmarkt eine Abordnung nach Weimar geschickt, um
1500 Thüringer zu kaufen und nach Heusenstamm zu bringen. Sie wurden in den beiden
Nikolausmarkttagen gegrillt und ihnen aus den Händen gerissen, so dass sie ihren Stand
schon vor dem Ende des Marktes schließen mussten. Zu den Thüringer gab es ein
Weihnachtsbock vom Bierhannes. Die gesamten Unkosten wurden von den Doppelkoppern
aufgebracht, sodass jede verkaufte Wurst, jedes getrunkene Bier als Reingewinn für Sumba
verbucht werden konnte. Ergebnis: 7330 Mark.
Zu diesen Geldern kamen noch eine ganze Reihe von hochherzigen Einzelspenden in einer
Gesamtsumme von 1300 Mark. So übernahm zum Beispiel eine Frau die Patenschaft für ein
behindertes Kind auf Sumba. 600 Mark pro Jahr betragen die Kosten für seine Unterbringung
und Versorgung in einem Schwesternheim für behinderte Kinder.
Alle Ergebnisse der verschiedenen der Aktivitäten zusammengezählt ergab sich eine
Gesamtsumme von 13230 Mark. Dieses Geld wird ein Schritt zur Verbesserung der
Lebensumstände von vielen Menschen auf Sumba sein.
Pater Paul Hasler dankte inzwischen den Freunden der Sumbamission und schlüsselte in dem
Brief die Verwendung der Gelder auf - ohne die oben erwähnten 13230 Mark, die noch nicht
ausgegeben wurden. Von den anderen 16100 Mark, die bis November 2001 von Heusenstammern
gespendet wurden, wurde ein RehaZentrum für behinderte Kinder unterstützt. Geld
bekamen auch die Selbsthilfegruppe von Schwester Udis, Kinder einer armen Familie, an die
Tür der Mission klopfende Bedürftige und nicht zu vergessen Schulgeld, Notfallhilfe in
allem möglichen Fällen (Todesfälle, Unglücke, Raubüberfälle oder Haus abgebrannt).
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Foto: p
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Heusenstammer Aktivitäten helfen der Mission in Sumba.
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Mitteilung vom:
erschienen in: |
01.05.2002
Stadtpost Heusenstamm |
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