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Stand 04. Mai 2002

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Hilfe für Sumbamission
Viele Aktivitäten für Kranke, Arme und Kinder

Heusenstamm (red) - Der Besuch von Monika Blumenberg, Heusenstamm, Elisabeth Dehe, Ellen Funiak, Offenbach und Herbert Margraf, Heusenstamm auf Sumba ist nicht ergebnislos geblieben. Ihre Erlebnisse motivierten sie mit anderen für Sumba tätig zu werden.
Das Ergebnis des Weihnachtsbasars der Pfarrei St. Cäcilia von 6300 Mark wurde auf drei Projekte aufgeteilt Hilfe für palästinensische Christen in Bethlehem, Suppenküche in Lima, Peru und Hilfe für Sumba. Monika Blumenberg begeisterte Freundinnen für eine Plätzchenaktion. Vor dem Nikolausmarkt glühten die Backöfen beider Familien Blumenberg und Margraf. Drei Sorten von Muffins wurden von den Mädchen hergestellt und eingetütet. Sie wurden auf dem Nikolausmarkt neben dem Stand der Original-Thüringer-Griller verkauft. Sie fanden so reißenden Absatz, dass die Mädchen schon am ersten Tag alle Plätzchen verkauft hatten: Das Ergebnis 500 Mark, da die Backzutaten durch Familie Blumenberg gespendet worden waren.
Die Doppelkopp-Freunde Jürgen Blumenberg, Kurt Hohls, Herbert Margraf, Gerd Rottstedt, Günther Scherer, Hans-Erich Sietzy verstärkt durch Jürgen Freund und Heinz Hoos hatten am Freitag vor dem Heusentammer Nikolausmarkt eine Abordnung nach Weimar geschickt, um 1500 Thüringer zu kaufen und nach Heusenstamm zu bringen. Sie wurden in den beiden Nikolausmarkttagen gegrillt und ihnen aus den Händen gerissen, so dass sie ihren Stand schon vor dem Ende des Marktes schließen mussten. Zu den Thüringer gab es ein Weihnachtsbock vom Bierhannes. Die gesamten Unkosten wurden von den Doppelkoppern aufgebracht, sodass jede verkaufte Wurst, jedes getrunkene Bier als Reingewinn für Sumba verbucht werden konnte. Ergebnis: 7330 Mark.
Zu diesen Geldern kamen noch eine ganze Reihe von hochherzigen Einzelspenden in einer Gesamtsumme von 1300 Mark. So übernahm zum Beispiel eine Frau die Patenschaft für ein behindertes Kind auf Sumba. 600 Mark pro Jahr betragen die Kosten für seine Unterbringung und Versorgung in einem Schwesternheim für behinderte Kinder.
Alle Ergebnisse der verschiedenen der Aktivitäten zusammengezählt ergab sich eine Gesamtsumme von 13230 Mark. Dieses Geld wird ein Schritt zur Verbesserung der Lebensumstände von vielen Menschen auf Sumba sein.
Pater Paul Hasler dankte inzwischen den Freunden der Sumbamission und schlüsselte in dem Brief die Verwendung der Gelder auf - ohne die oben erwähnten 13230 Mark, die noch nicht ausgegeben wurden. Von den anderen 16100 Mark, die bis November 2001 von Heusenstammern gespendet wurden, wurde ein Reha­Zentrum für behinderte Kinder unterstützt. Geld bekamen auch die Selbsthilfegruppe von Schwester Udis, Kinder einer armen Familie, an die Tür der Mission klopfende Bedürftige und nicht zu vergessen Schulgeld, Notfallhilfe in allem möglichen Fällen (Todesfälle, Unglücke, Raubüberfälle oder Haus abgebrannt).


Foto: p


Heusenstammer Aktivitäten helfen der Mission in Sumba.

Mitteilung vom:
erschienen in:

01.05.2002
Stadtpost Heusenstamm


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