Spontaner Chor sang vor 22.00 Pilgern
Jahreswallfahrt der Pfarrgemeinde St.
Cäcilia führte nach Lourdes |
Heusenstamm (red) - Die Teilnehmer der Jahres-Wallfahrt der Pfarrei St. Cäcilia sind
wieder glücklich und tiefbeeindruckt vom Marienheiligtum Lourdes in Frankreich
zurückgekehrt. Die Gruppe war Teil einer Gesamtgruppe von 105 Gläubigen, die vom
Flughafen Frankfurt-Hahn abflog. Gleich nach dem Eintreffen im Hotel wurde ein
Gottesdienst im Heiligen Bezirk gefeiert. Am nächsten Tag ging das Pilgerprogramm nonstop
weiter: Früh Morgens traf man sich mit vielen anderen Pilgern zur Heiligen Messe an der
Grotte, nach dem Frühstück ging es gleich zum Kreuzweg, den der geistliche Leiter der
Wallfahrergruppe, Diakon Wolfgang Habdank, mit alle Lebenssituationen umfassenden Texten
und von den Betern vorgetragenen bewegenden Fürbitten vorbereitet hatte und leitete.
Auf dem Programm stand ebenfalls ein Besuch der Stätten, wo die Heilige Bernadette lebte.
Die Stadt selbst wurde besichtigt; an den Nachmittagen nahm die Gruppe an den Prozessionen
teil.
Am Mittwoch erlebten alle Teilnehmer einen ersten Höhepunkt ihrer Reise: Spontan lud der
Diakon alle Pilger ein, als Gesamtchor bei der Internationalen Messe in der unterirdischen
weltgrößten Basilika den Gottesdienst musikalisch zu umrahmen. Für die
Chormitglieder war dies ein einmaliges Erlebnis, was allen in guter Erinnerung
bleiben wird. Am Gottesdienst selbst nahmen etwa 22.000 Menschen teil; vier Bischöfe,
etwa 200 Priester und einige Diakone feierten mit ihnen einen frohen und beeindruckenden
Gottesdienst. Zahlreiche Nationen aus aller Welt erlebten hautnah Weltkirche.
Wegen der am Morgen gemachten guten Erfahrung als wohl ein- und letztmaliger Chor und der
guten Kontakte des Diakons zu den beiden Pilger-Patres wurden alle nochmalig am Abend
musikalisch aktiv. Wiederum fand sich der Chorus Spontanus Teutonicus vor der
Rosenkranzbasilika zur Singprobe ein. Der dortige Dirigent begeisterte alle durch seine
mitreißende Art und beflügelte alle zur Höchstleistung.
Eine deutsche Bläsergruppe ergänzte den Chor. Der Kommentar eines der beiden Patres:
Lourdes hat heute seinen Tag der Wallfahrer aus dem Rodgau! In früheren
Jahren hatte er im Rahmen einer Gemeindemission im hiesigen Raum gewirkt.
Ein Ausflug in die Pyrenäen rundete das Programm ab.
Mit dem Entzünden einer großen Wallfahrtskerze am späten Abend endete der Tag mit einem
Nachtgebet an der Grotte.
Am frühen Morgen des Abreisetages feierte man den Abschlussgottesdienst mit der Segnung
der Andenken.
Nach dem Rückflug und der guten Ankunft mit dem Bus in Heusenstamm und
Mühlheim-Lämmerspiel waren sich alle einig: Wir werden wieder nach Lourdes fliegen.
Diakon Habdank konnte allerdings noch keine Anmeldungen entgegennehmen, da das Pilgerbüro
erst im November die Termine für das nächste Jahr erstellt. Als Folge der Reise ergab
sich eine schöne Sache:
Am Montag, 7.Juli, 19 Uhr treffen sich die Teilnehmer aus der näheren Umgebung zum ersten
Mal im Rahmen einer Lourdes-Gebetsgemeinschaft in der Pfarrkirche St. Cäcilia zu einer
Andacht, um anschließend im Pfarrheim in gemütlicher Runde Bilder zu betrachten, die
geknüpften Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Einige Teilnehmer haben sich sogar in
Lourdes die Noten-Partituren erworben, um hier diese Art der Lieder weiterzupflegen.
Die folgenden Gebetstreffen finden dann jeweils monatlich jeweils am ersten Montag zur
selben Zeit statt. Hierzu sind natürlich alle Gemeindemitglieder und insbesondere alle
die eingeladen, die in ihrem Leben schon einmal in Lourdes waren oder sich vielleicht auch
für Lourdes interessieren. Keiner hätte zu Beginn der Reise gedacht, dass sich solche
Folgen aus einer guten und offenen, menschlich geprägten Atmosphäre ergeben würden.
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Angeführt von Diakon Wolfgang Habdank (vorn
knieend) waren die Pilger aus Heusenstamm Teil einer Gesamtgruppe von 105 Pilgern, die
sich auf die Wallfahrt nach Lourdes begaben.
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Mitteilung
vom:
erschienen in: |
25.06.2003
Stadtpost Heusenstamm |
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