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Stand 09. Apr. 2006

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Biblische Weinprobe zu den Jubiläen der drei Kirchengemeinden
Förderverein St. Cäcilia hat sich für dieses Jahr viel vorgenommen

Heusenstamm (red) - Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Balthasar-Neumann-Kirche-St. Cäcilia trug Sixta Thomas nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden Herbert Margraf den Bericht des abgelaufenen Jahres vor.
Sie erinnerte dabei an die elf Veranstaltungen des Jahres 2005: Orgel-, Chor- und Orchesterkonzerte, ein Goethe-Abend, eine Kabarett-Veranstaltung und die Aktivitäten auf dem Heusenstammer Nikolausmarkt lockten trotz gelegentlicher Parallelveranstaltungen so viele Besucher/innen an, dass der anschließende Kassenbericht ein deutliches Plus auswies - trotz der in diesem Jahr finanzierten Maßnahmen zum Erhalt des Barock-Bauwerkes: Sanierung der Fassade, Sanierung und Erweiterung des Geländers an der Treppe der Eingangsfassade.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Antrag auf Entlastung des Vorstands gestellt und einstimmig angenommen.
Es folgte programmgemäß der Ausblick auf das Jahr 2006, wobei von Herbert Margraf betont wurde, dass es Ziel des Fördervereins sei, nach und nach alle Regionalkantoren der Diözese zu einem Konzert einzuladen.
An baulichen Aktivitäten steht die Sicherung des Treppenaufgangs zum Hauptportal der Kirche an, die wegen der schlechten Witterung unterbrochen werden musste.
Zum 250-jährigen Jubiläum der Kirche wird das Innere um die Beleuchtung der Deckengemälde bereichert. Gleichzeitig wird von der Stadt das Ensemble des Kirchplatzes künstlerisch angestrahlt, um Kirche, altes Rathaus und Torbau als Kunstwerke hervorzuheben. Der Förderverein wird sich an den Kosten der Beleuchtung der Kirche finanziell beteiligen.
Als nächstes stand ein besonders wichtiger Tagesordnungspunkt an: Die Erweiterung des Fördervereins auf die Pfarrgruppe, das heißt die Öffnung des Vereins für die Gemeinden Maria Opferung und Maria Himmelskron.
Pfarrer Anton Sauer (St. Cäcilia und Maria Opferung) erläuterte, dass die Pfarrgruppe bereits seit Januar existiert und nun in der Praxis entsprechende Aktivitäten entfaltet werden müssten, Pfarrer Martin Weber (Maria Himmelskron) wies darauf hin, dass es bereits schon jetzt ein gutes Hinüber und Herüber der Mitglieder aller drei Gemeinden gäbe, so dass alle drei Kirchen in Zukunft als Heimatkirchen angesehen werden könnten. Der Pfarrgemeinderat von Maria Himmelskron habe das Thema diskutiert und einem Beitritt zum Förderverein zugestimmt.
Prof. Elmar Götz von der Pfarrgemeinde Maria Opferung gab ebenfalls die Zustimmung seiner Gemeinde bekannt und erläuterte weiter, dass sich bereits eine Arbeitsgruppe gebildet habe, die sich mit der Umarbeitung der Satzung des Fördervereins beschäftige.
Die Teilnehmer dieser Gruppe kommen aus allen drei Gemeinden. Ziel ist es, im Herbst dieses Jahres die Satzung einem Fachmann für Vereinsrecht zur Prüfung vorzulegen, um zur nächsten Jahreshauptversammlung im März 2007 den fertigen Vorschlag zur Abstimmung zu bringen.
Dieser Tagesordnungspunkt motivierte die Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung zu einer regen Diskussion. Fragen wurden gestellt, Hinweise gegeben und letztlich schon jetzt eine breite Zustimmung signalisiert. Auf diesem Fundament aufbauend, kann die Arbeitsgruppe sich frohgemut weiter ans Werk machen, da zu erwarten ist, dass ihre Aufgabe, eine neue Satzung zu erarbeiten, nicht umsonst sein wird.
Der letzte Tagesordnungspunkt machte den Anwesenden besonders viel Freude: Pfarrer Weber zeigte Fotos vom Bau der Kirche Maria Himmelskron vor 50 Jahren. Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer/innen die Dia-Show und freuten sich an den Bildern von der damaligen Baustelle auf freiem Feld, an den Handwerkern und Helfern aus der Gemeinde, an der Weihe durch Bischof Stohr und schließlich an den Bildern von der erst kürzlich erfolgten Renovierung der Kirche.
Mit diesen frohen Bildern, die ein Zeichen der Lebendigkeit und des Zupackens vieler Gemeindemitglieder setzten, endete der informative Abend mit einem Ausblick.
Die drei Gemeinden werden zum ersten Mal eine gemeinsame Festveranstaltung durchführen. Anlass dazu sind ihre drei Jubiläen in diesem Jahr. Gilt es doch 250 Jahre St. Cäcilia, 250 Jahre Maria Opferung, Rembrücken und 50 Jahre Maria Himmelskron zu feiern.
Für Samstag, 30. September, ist eine Biblische Weinprobe geplant. Georg Hünnerkopf vom fränkischen Weingut Schloss Hallburg, wird acht Weine präsentieren und Pfarrer Dietmar Heeg, ein Heusenstamm Gewächs aus dem Garten des Herrn, dazu entsprechende Bibelstellen zitieren. Zu diesem alternativen Festakt sind alle Heusenstammer eingeladen.


Mitteilung vom:
erschienen in:

05.04.2006
Stadtpost Heusenstamm


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