Heusenstamm (red) - Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Balthasar-Neumann-Kirche-St.
Cäcilia trug Sixta Thomas nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden Herbert
Margraf den Bericht des abgelaufenen Jahres vor.
Sie erinnerte dabei an die elf Veranstaltungen des Jahres 2005: Orgel-, Chor- und
Orchesterkonzerte, ein Goethe-Abend, eine Kabarett-Veranstaltung und die Aktivitäten auf dem
Heusenstammer Nikolausmarkt lockten trotz gelegentlicher Parallelveranstaltungen so viele
Besucher/innen an, dass der anschließende Kassenbericht ein deutliches Plus auswies - trotz der
in diesem Jahr finanzierten Maßnahmen zum Erhalt des Barock-Bauwerkes: Sanierung der Fassade,
Sanierung und Erweiterung des Geländers an der Treppe der Eingangsfassade.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Antrag auf Entlastung des Vorstands gestellt und
einstimmig angenommen.
Es folgte programmgemäß der Ausblick auf das Jahr 2006, wobei von Herbert Margraf betont wurde,
dass es Ziel des Fördervereins sei, nach und nach alle Regionalkantoren der Diözese zu einem
Konzert einzuladen.
An baulichen Aktivitäten steht die Sicherung des Treppenaufgangs zum Hauptportal der Kirche an,
die wegen der schlechten Witterung unterbrochen werden musste.
Zum 250-jährigen Jubiläum der Kirche wird das Innere um die Beleuchtung der Deckengemälde
bereichert. Gleichzeitig wird von der Stadt das Ensemble des Kirchplatzes künstlerisch
angestrahlt, um Kirche, altes Rathaus und Torbau als Kunstwerke hervorzuheben. Der Förderverein
wird sich an den Kosten der Beleuchtung der Kirche finanziell beteiligen.
Als nächstes stand ein besonders wichtiger Tagesordnungspunkt an: Die Erweiterung des
Fördervereins auf die Pfarrgruppe, das heißt die Öffnung des Vereins für die Gemeinden Maria
Opferung und Maria Himmelskron.
Pfarrer Anton Sauer (St. Cäcilia und Maria Opferung) erläuterte, dass die Pfarrgruppe bereits
seit Januar existiert und nun in der Praxis entsprechende Aktivitäten entfaltet werden müssten,
Pfarrer Martin Weber (Maria Himmelskron) wies darauf hin, dass es bereits schon jetzt ein gutes
Hinüber und Herüber der Mitglieder aller drei Gemeinden gäbe, so dass alle drei Kirchen in Zukunft
als Heimatkirchen angesehen werden könnten. Der Pfarrgemeinderat von Maria Himmelskron habe das
Thema diskutiert und einem Beitritt zum Förderverein zugestimmt.
Prof. Elmar Götz von der Pfarrgemeinde Maria Opferung gab ebenfalls die Zustimmung seiner Gemeinde
bekannt und erläuterte weiter, dass sich bereits eine Arbeitsgruppe gebildet habe, die sich mit
der Umarbeitung der Satzung des Fördervereins beschäftige.
Die Teilnehmer dieser Gruppe kommen aus allen drei Gemeinden. Ziel ist es, im Herbst dieses Jahres
die Satzung einem Fachmann für Vereinsrecht zur Prüfung vorzulegen, um zur nächsten
Jahreshauptversammlung im März 2007 den fertigen Vorschlag zur Abstimmung zu bringen.
Dieser Tagesordnungspunkt motivierte die Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung
zu einer regen Diskussion. Fragen wurden gestellt, Hinweise gegeben
und letztlich schon jetzt eine breite
Zustimmung signalisiert. Auf diesem Fundament aufbauend, kann die Arbeitsgruppe
sich frohgemut weiter ans Werk machen, da zu erwarten ist, dass ihre
Aufgabe, eine neue Satzung zu erarbeiten,
nicht umsonst sein wird.
Der letzte Tagesordnungspunkt machte den Anwesenden besonders viel Freude:
Pfarrer Weber zeigte Fotos vom Bau der Kirche Maria Himmelskron vor
50 Jahren. Mit großem Interesse verfolgten die
Teilnehmer/innen die Dia-Show und freuten sich an den Bildern von der
damaligen Baustelle auf freiem Feld, an den Handwerkern und Helfern
aus der Gemeinde, an der Weihe durch Bischof Stohr
und schließlich an den Bildern von der erst kürzlich erfolgten Renovierung
der Kirche.
Mit diesen frohen Bildern, die ein Zeichen der Lebendigkeit und des Zupackens vieler
Gemeindemitglieder setzten, endete der informative Abend mit einem Ausblick.
Die drei Gemeinden werden zum ersten Mal eine gemeinsame Festveranstaltung
durchführen. Anlass
dazu sind ihre drei Jubiläen in diesem Jahr. Gilt es doch 250 Jahre St. Cäcilia,
250 Jahre Maria Opferung, Rembrücken und 50 Jahre Maria Himmelskron zu feiern.
Für Samstag, 30. September, ist eine Biblische Weinprobe geplant. Georg Hünnerkopf vom fränkischen
Weingut Schloss Hallburg, wird acht Weine präsentieren und Pfarrer Dietmar Heeg, ein
Heusenstamm Gewächs aus dem Garten des Herrn, dazu entsprechende Bibelstellen zitieren.
Zu diesem alternativen Festakt sind alle Heusenstammer eingeladen.
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