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Abschiedswort
von
Pfarrer Thomas Knedelhans |
Stand 01. März 2003 |
Liebe
Mitchristen!
2003: Das Jahr der
Veränderung, so habe ich im ersten Blättche geschrieben. Ich
hatte eigentlich das so gedacht, dass es um Veränderungen in der
Pastoral nach dem Leitwort des Papstes „Duc in Altum“ und um neue Formen
der Zusammenarbeit im Pfarrverband geht. Nachdem ich einiges versucht
und angestoßen habe (vielleicht auch zu ungestüm und ungeschickt)
habe ich an Reaktionen von Einzelpersonen und Gremien gemerkt, dass sich
weder kurz- noch mittelfristig mit diesen Anliegen auf breite Unterstützung
rechnen kann.
Ich habe
mich daher am 4.2.2003 entschlossen, meinen Rücktritt einzureichen.
Es sollte von mir aus schon zum 1.3. sein, damit die Ausschreibung erfolgen
kann und für die PGR-Wahl der neue Pfarrer feststehen kann und so
die Kandidaten da größere Sicherheit haben.
Ich werde
jetzt drei Monate zur Fortbildung in einem Kloster sein, wo ich lernen
will, wie ich „den Menschen die Sehnsucht nach dem Meer lehren kann, wenn
ich vorhabe, ein Boot zu bauen“.
Allen, die mit mir
gerne in diesem Boot zu einer erneuerten Gemeinde gefahren wären
und die nun enttäuscht sind über mein „Aussteigen“ kann ich
nur sagen: ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht.
Ich hoffe, der Geist Gottes bläst uns Christen in die Segel und bringt uns, jeden Einzelnen
und uns als Gemeinden, voran ins dritte Jahrtausend als Zivilisation der
Liebe.
Thomas Knedelhans,
Pfarrer
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